FAQ Die Weiterbildung im Gastgewerbe für alle Hotelberufe

"Wichtig ist, dass der Trend bei den Schülerzahlen nach oben geht – auch für das Schuljahr hotelfachschule-pegnitz.de 2022", betonte Wiedemann. Weitere Werbemaßnahmen mit Plakaten und Videos seien geplant. Die Oberfranken-Stiftung habe dafür Fördermittel zugesagt.

  • Die Arbeit sei sehr fordernd und auch die Arbeitszeiten seien nicht für jeden etwas.
  • Die Verwaltung rät den Ausschussmitgliedern, dass eine Klasse für das Hotel- und Tourismusmanagement nicht eröffnet werden sollte, wenn bis zur nächsten Sitzung des Kreistags die Mindestzahl von 16 Schülern nicht erreicht werde.
  • Der Beschluss sah auch vor, eine Strategiegruppe zu bilden, die die Schulleitung und die Verwaltung mit Konzepten zur Weiterführung und Weiterentwicklung der Schule begleitet.

Gegen Aufnahme neuer Schüler

Davon befinden sich neun Schülerinnen und Schüler in der dreijährigen Berufsfachschule und insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler in der zweijährigen Berufsfachschule. Die Berufsfachschule besuchen derzeit insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler. Um diesem Rückgang etwas entgegenzuwirken, wurde die dreijährige Berufsfachschule für Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement eingeführt. Gründe dafür liegen zum einen im schulischen Bereich durch den Wegfall der Halbjahresklassen bei der Hotelfachschule und die Aufnahme im Wechsel mit der Hotelfachschule in Bad Kissingen.

Berufsfachschulen für Hotel- und Tourismusmanagement

Denn der Schulstandort Pegnitz würde durch eine Schließung stark geschwächt werden. Trotz der sinkenden Schülerzahlen und des dadurch entstandenen Defizits, solle die Schule noch nicht geschlossen werden. Zudem sollten die Marketingmaßnahmen auf allen Kanälen stattfinden und Partner sowie Sponsoren einbezogen werden.

Kann ich meine Ausbildungszeit anrechnen lassen?

„Die schlechten Zahlen gibt es seit 2017“, so der Bürgermeister und verweist auf die rückläufigen Anmeldezahlen, die es auch in anderen Ausbildungsberufen wie der Pflege oder bei Erziehern gibt. Der Bürgermeister sagt, er sei schon in Gesprächen mit einem Hotelbauer, der bereit wäre, im Umfeld der Schule ein Hotel zu bauen. Ende Juli sollen weitere Gespräche geführt werden. Nach der Bewerbung stünden Pegnitz und andere Kommunen nun in der engeren Auswahl um den Standort für die Schule. Er und der städtische Bauamtsleiter Manfred Kohl seien auf die Ausschreibung der BVS aufmerksam geworden und haben Landrat Florian Wiedemann (FWG) darauf aufmerksam gemacht. „Das ist etwas komplett anderes“, betont Nierhoff.

FWG-Antrag: Defizitäre Hotelfachschule schließen

Eine Lehrkraft, die 24 Wochenstunden unterrichtet, tritt Ende August 2021 in die Altersrente ein. Die Rede ist von einer Reduzierung um 36 Wochenstunden. Mit dem Wegfall der Eingangsklassen ändert sich auch die Personalplanung nicht unerheblich. Dies zumindest will der Ausschuss für Kultur und Soziales dem Kreisausschuss beziehungsweise dem Kreistag empfehlen.

Gerüchte, nach welchen die Hotelfachschule mit sinkenden Schülerzahlen zu kämpfen hat, dementiert Schulleiter Länger. Damit wolle man den Fachschülern und Absolventen ein schul- oder berufsbegleitendes Studium ermöglichen und den Berufsschulstandort Pegnitz weiterhin und vor allem nachhaltig attraktiv zu halten. Erst im Laufe des Monats wollen Landratsamt, Schulleiter und Hochschule ganz offiziell auch tiefer gehende Informationen verteilen. Denn einige Details, wie die Anrechenbarkeit von Studienleistungen in der neuen Kooperation zwischen Berufs- und Hochschule, sind noch zu klären.

Die Bayreuther Gemeinden seien eine der höchstverschuldeten in ganz Bayern. Hans Hümmer (FWG) erklärt, der Sitzungsvorlage zu folgen. „Ich habe das nie versprochen, denn wir müssen die Schülerzahlen im Auge behalten.“ Es gebe zu viele Fragen zu dieser Schule, die noch nicht geklärt wurden. „Ich hätte Pegnitz damit deutlich aufwerten wollen“, sagt Wiedemann.

Einigkeit habe auch darüber bestanden, Personal für die Branche in der Region auszubilden. Zur Hotelfachschule in Pegnitz gebe es Alternativen. Abschließend sprach er auch die finanziellen Lasten für die Gemeinden als Umlagezahler an. So in Wiesau, für Interessenten aus dem Fichtelgebirge leicht erreichbar. Nach den Worten des Landrats gebe es noch andere Schulen für Gastronomie und Hotellerie. Noch am Montag stimmte der Ausschuss für Kultur und Soziales gegen die Schließung, der Kreisausschuss aber dafür.